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Evangelische Bildung fördert und unterstützt den Erwerb beruflicher und berufsbezogener Kompetenzen und Qualifikationen.
Evangelische Bildung ermutigt Menschen, die Gegenwart und Zukunft zuversichtlich zu gestalten.
Wir vertreten eine Bildung, die die Menschen stärkt und Gerechtigkeit fördert.
Evangelische Bildungsarbeit ermutigt und befähigt Men­schen, ihre schöpferischen Möglichkeiten zu nutzen. Sie steht für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ein.

Evangelische Bildungsarbeit ermutigt und befähigt Men­schen, ihre schöpferischen Möglichkeiten zu nutzen. Sie steht für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ein.

Evangelische Bildung schafft Möglichkeiten zu gesellschaftlicher Teilhabe und zur Bewältigung der Anforderungen in der Lebenswelt.
Evangelische Bildung schafft Toleranz und Transparenz im Umgang mit Konflikten, kulturellen und sozialen Unterschieden.

Evangelische Bildung schafft Toleranz und Transparenz im Umgang mit Konflikten, kulturellen und sozialen Unterschieden.

Evangelische Bildung fördert die Persönlichkeit und Identität des Menschen als Gottes Geschöpf.

Evangelische Bildung fördert die Persönlichkeit und Identität des Menschen als Gottes Geschöpf.

Herausforderungen und Chancen für Weiterbildung im Sozialraum

In den letzten Jahren sind die Wechselwirkungen zwischen Regionen, Stadtteilen und Quartieren mit Bildungsprozessen verstärkt wahrgenommen worden. Primär waren die Bereiche vorschulischer Bildung, Schule, berufliche Erstausbildung bzw. Übergänge im Blick. Auf dem Hintergrund von demografischem Wandel und einer älter werdenden Gesellschaft, der neuen Anforderungen an Familien in der Gestaltung des Alltags, von Problemlagen wie Migration und zunehmender Armut und der Erkenntnis, dass Bildung von Erwachsenen einen wichtigen Beitrag in der Förderung von Inklusion leistet, rücken Sozialräume in der Erwachsenen und Familienbildung in den Fokus. Sozialräume können Orte von Benachteiligung und Ausgrenzung sein, sind aber auch Orte von Begegnung, sozialer Interaktion und Vernetzung, Orte von Beteiligung und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, von Identitätsfindung und der Erarbeitung neuer Verantwortungsrollen.

Für die Weiterbildungsbeteiligung ist, wie Untersuchungen zeigen, der Faktor „Raum“, ist die Erreichbarkeit von Angeboten und Lernorten bzw. die Nähe zur Einrichtung von Bedeutung. Das gilt besonders auf dem Hintergrund der vor Ort zu bewältigenden gesellschaftlichen Veränderungen und besonders für Zielgruppen wie ältere Menschen oder MigrantInnen. Dieser Ansatz nimmt die Frage der zunehmenden sozialen Disparität in der Weiterbildung nach Alter, Geschlecht, Erwerbsstatus, Qualifikationsniveau, Migrationshintergrund etc. (4. Bildungsbericht 2012) auf. Die Disparitäten verlangen neue „Institutionalisierungsformen“ für Weiterbildung und eines bedarfsgerechten, wohnort- und lebensfeldnahen Angebotes. Diese Fragen bearbeitet das Landes-Projekt „Herausforderung und Chancen für Weiterbildung im Sozialraum“, das von der Landesorganisation der Evangelischen Erwachsenenbildung NRW und federführend vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein e.V. durchgeführt wird.

Das Projekt umfasst insgesamt drei Projektteile:

Projektteil 1
Unterstützung Freiwilligen Engagements für jedes Lebensalter durch Fortbildung und Vernetzung unterschiedlicher Akteure im Sozialraum Aachen


Projektteil 2
Zugang zu bildungsungewohnten Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund durch die Entwicklung eines Museums der Nachbarschaft in Köln-Vogelsang


Projektteil 3
Entwicklung des Kulturführerschein® „Gesundheit“ und Erprobung in den Regionen Tecklenburg, Herford, Witten und Düsseldorf

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Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Carolin Ulbricht

Dr. Carolin Ulbricht
Stellvertretende Leitung und Päd. Studienleitung

Telefon: 0211 / 542419-13
E-Mail an Dr. Carolin Ulbricht

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